Wann ist ein Corporate Blog ein Corporate Blog? Ist es nicht vermessen, wenn Freiberufler ein bisschen auf ihrer Seite rumbloggen und das dann als Corporate Blogging ansehen?
Ich meine: nein. Das heere Prinzip des Corporate Blogging und der bürokratische Terminus „Einzelunternehmer“ gehen wunderbar zusammen, wenn der Blog im Kern unternehmerischen Zielen dient.

 

Ich, die Marke: Warum ich blogge
Gleich vorab: Mir ist schon jetzt, mit meinem ersten Post im eigenen Blog, dass ich viele der Mantren, die ich Kunden in den letzten Jahren vorgesungen habe, nicht oder zu wenig beherzigen werde. Um Ideal und Realität einmal abzugleichen, hier mein persönlicher kleiner „Mantra-Check“:

„Dreh- und Angelpunkt sind die Mitarbeiter und ihre Geschichten. Denn eine weitere wesentliche Funktion des Blogs ist es, den Konzern auf einen menschlichen Maßstab herunterzubrechen. Große Konzerne wie Daimler wirken oft beängstigend – diese „Black Box“ gilt es aufzubrechen, transparent zu machen. Deshalb räumen wir auch dem Autor am Anfang und am Ende eines jeden Beitrags mehr Raum ein, durch ein größeres Autorenbild und Zusatzinformationen über ihn.“

Das ist ein strategischer Gegenpol zu Corporate Social Media Newsrooms oder den Blogs in Magazinen á la Coca Cola – beides hat seine Berechtigung, aber eben auch ganz unterschiedliche Kommunikationsziele. Für kleinere und kleinste Unternehmen erscheint mir der graswurzelige Ansatz von Daimler zielführender und besser durchzuhalten.

 

Was mich trotzdem guter Hoffnung sein lässt? Ich habe diesen ganz natürlichen Drang, mich auszutauschen und mitzuteilen, da muss mich niemand lang bitten. Wenn jetzt noch die Kommentarfunktion genutzt wird: Vive le Mini-Corporate Blog!

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