25/02/15 Netzpolitik , Veranstaltungen und Netzwerke # , ,

Gastbeitrag Social Media Week Hamburg: Digitalisierung in Estland

[Diesen Beitrag habe ich für die Social Media Week Hamburg geschrieben; er erschien dort erstmals unter „Hamburg News“. Da der Vortrag auf Englisch war, ich viel zitieren wollte, die verlinkten Beispiele aber aus meinem deutschsprachigen Hinterhirn kommen, gibt es dieses drollige Sprachgemisch an dieser Stelle.]

 

Fresh air and free Wi-Fi:

How a tiny country shames Germany by getting digitalisation done.

 

My first Social Media Week session was poorly visited – which was a shame as for me,

Siret Schuttings presentation „Building Blocks of the Digital Society: the e-Estonian example“ posed a first highlight to this week.

As a German, I do have – like many, I suppose – an image of the nordic countries as being somewhat cool, without really being able to define this „cool“.

The (former?) teacher’s jaunty speech gave an interesting insight into a mindset and a hands-on political approach towards the digitalisation of an entire society which shames the German government’s half-hearted and strategy-free “digital agenda“. How much can a country the size of Lower-Saxony and with a population smaller than Hamburg’s outperform a so-called „innovation leader“? Continue reading

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05/02/15 Social Media , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications # , ,

Corporate Blogs für „Einzelkämpfer“ – Smart oder vermessen?

Wann ist ein Corporate Blog ein Corporate Blog? Ist es nicht vermessen, wenn Freiberufler ein bisschen auf ihrer Seite rumbloggen und das dann als Corporate Blogging ansehen?
Ich meine: nein. Das heere Prinzip des Corporate Blogging und der bürokratische Terminus „Einzelunternehmer“ gehen wunderbar zusammen, wenn der Blog im Kern unternehmerischen Zielen dient.

 

Ich, die Marke: Warum ich blogge
Gleich vorab: Mir ist schon jetzt, mit meinem ersten Post im eigenen Blog, dass ich viele der Mantren, die ich Kunden in den letzten Jahren vorgesungen habe, nicht oder zu wenig beherzigen werde. Um Ideal und Realität einmal abzugleichen, hier mein persönlicher kleiner „Mantra-Check“:

  • Sei strategisch: Erfolgreiche Corporate Blogs folgen klaren unternehmerischen bzw. daraus abgeleiteten Kommunikationszielen und messen, inwieweit sie diese erreichen. Das sollte ich hinkriegen, das kann nicht so schwer sein: Mein Blog soll auf die „Marke Carina Waldhoff“ einzahlen – klingt seltsam, ist aber so in einem Geschäft, in dem Vertrauen alles ist und Authentizität keine hohle Phrase. Denn wer nicht öffentlich über seine Kunden und Projekte sprechen kann, weil Vertraulichkeit oberstes Gebot ist, kann immer noch darüber sprechen und schreiben, womit er oder sie sich fachlich auseinandersetzt, welche Perspektiven er auf aktuelle Diskussionen hat und, ja, auch darüber, was auf- und anregt. Meine potentiellen Kunden holen sich keine Konzept- und Trainingsmaschine ins Haus, sondern einen Profi, der neben Denken und Wissen durch Haltungen und auch Emotionen geprägt ist. Ohne Leidenschaft und Persönlichkeit gibt es keine Qualität in der Kommunikationsbranche, davon bin ich fest überzeugt. Insofern wird der „Markenkern“ für Freiberufler in ihrem Blog unweigerlich erkennbar.
  • Sei authentisch: Dass das für mich in Sachen Eigen-PR selbstverständlich ist, sagte ich bereits. Ich freue mich aber auch enorm zu sehen, dass sich das einige der „Großen“ trauen und erfolgreich damit fahren: Uwe Knaus, als Manager Corporate Social Media bei Daimler für den Daimler-Blog verantwortlich, erläutert dieser Tage, warum die Content-Strategie sich auch beim zweiten Relaunch seit 2007 im Wesentlichen treu geblieben ist:

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Gelesen, erlebt, bedacht
In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!
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